Imkerverein Büchertal

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Allgemeines zur Chronik der Imkerei

Zeidler die Bienenväter der vergangenen Jahrhunderte

Die Bienenväter der vergangenen Jahrhunderte, auch Zeidler genannt, waren mutige Leute. Durch die Tätigkeit im Wald trugen sie auch Armbrust oder Pfeil und Bogen. In hohlen Bäumen, oft in schwindelnder Höhe, lebten die Bienen. Honig und Bienenwachs wurden aus diesen Bienenbehausungen herausgenommen.

Später wurden dann Teile der Baumstämme mit samt den Bienen in den Hausgärten aufgestellt. Damit war die Arbeit an den Bienen nicht mehr so zeitaufwendig und vor allem nicht mehr ganz so gefährlich. Nach dieser Baumstammimkerei folgten dann die aus Stroh geflochtenen Bienenkörbe. So um die letzte Jahrhundertwende wurden dann Bienenkasten mit beweglichen Waben (Holzrähmchen) gezimmert. Ab 1850 schlossen sich auch die ersten Imker zu Vereinen zusammen.

Der erste Imkerverein in unserer Gegend war der Imkerverein Hanau Stadt und Land. Bereits vor dem zweiten Weltkrieg zählte dieser Hanauer Verein über 100 Mitglieder. In den Kriegsjahren war der Futterzucker knapp und die Imker bekamen diesen Zucker nur im Tausch gegen Honig. Der Verwaltungsaufwand bei diesem Zucker-Honigtausch bedeutete für den Vereinsvorstand - ohne Computer enorme Schreibarbeit, so dass besonders der Schriftführer schließlich "das Handtuch warf". In einer Hauptversammlung wurden dann die Imker von Hanau Land sanft abgeschoben. Daraufhin bildeten sich kleine Vereine im Hanauer Land; u. a. auch unser Verein "Büchertal".

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