Imkerverein Büchertal

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Die Propolis

Lange Zeit war das Kittharz aus dem Bienenstock fast in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren machte es unter der Bezeichnung Propolis wieder "Karriere" in der biologischen Medizin, teilweise auch bereits in der Schulmedizin.

Bienen sammeln das Kittharz von den Knospenschuppen verschiedener Bäume, bevorzugt von Birken, Kastanien, Pappeln, Weiden, Fichten, Kiefern und Tannen. Nach der Propolisernte von den Knospen mischen die Bienen das Harz mit ihren Drüsensäften aus den Kopfdrüsen. Diese Bienensekrete sind mit für die Propoliswirkungen verantwortlich. In Form grünlicher oder bräunlich-rötlicher Höschen (ähnlich wie Pollenhöschen) transportieren sie das Harz dann zum Stock. Am meisten Propolis wird im Hochsommer während der Mittagszeit gesammelt. Dann ist das zähe Baumharz am flüssigsten. Die Harze und Pollenbalsam machen durchschnittlich 50 bis 60 % der Inhaltsstoffe von Propolis aus. Hinzu kommen noch bis zu 30 % Wachs, das die Bienen selbst zufügen. Diese Hauptbestandteile verleihen dem Bienenkittharz seine geschmeidige Konsistenz.

Im Propolis befinden sich Vitalstoffe in großer Vielfalt, Enzyme, natürliche Antibiotika, die gegen Pilze, Viren und Bakterien wirksam sind, sowie andere Wirkstoffe unterschiedlicher Bedeutung.

Propolis soll Krankheitserreger hemmen oder abtöten, die Abwehr- und Selbstheilungskräfte aktivieren, eine allgemeine Kräftigung und milde Anregung hervorrufen, das Nervensystem stabilisieren und die Durchblutung anregen. Man sagt Propolis noch eine Reihe anderer Wirkungen nach, die sich aber nicht immer durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen ließen. So können Flavonoide sogar Teerablagerungen, die man vor allem in den Atemwegen von Rauchern findet, wieder abgebaut werden. Das bietet einen gewissen Schutz vor Bronchialkrebs, der mit durch Teer entsteht. Wenn man das Rauchen also nicht lassen kann, sollte man wenigstens durch Propolis das hohe Krebsrisiko etwas zu verringern versuchen. Sicher bewahrt aber auch Bienenkittharz nicht vor Krebskrankheiten.

Propolis kann innerlich angewendet werden bei Abwehrschwäche und Infektionskrankheiten, bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen, bei Nervosität und anderen seelisch-nervösen Störungen, bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krankheiten der Verdauungsorgane Störungen der Harn- und Geschlechtsorgane, äußerliche Therapie mit Propolis ist sinnvoll bei Erkrankungen der Haut, Verletzungen oder Geschwüren, bei Akne und anderen Hautinfektionen, Propolis bietet Hoffnung bei Schuppenflechte, kann helfen bei Mund-Rachen-Krankheiten, Entzündungen an Augen und Ohren, bei Krampfadern, Hämorrhoiden und anderen Störungen der Durchblutung, bei Erkrankungen, des rheumatischen Formenkreises und so weiter.

Propolis ist also ein Arzneimittel und somit unterliegen die Zubereitungen dem Arzneimittelrecht

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